Presse

›tanz Jahrbuch 2015‹
Bryckenbrant wurde in der Kritikerumfrage von Thorsten Ibs zur Kompanie des Jahres gewählt.
›Leipziger Volkszeitung‹ 06.06.2014
»[…] Der ohne Sense auskommende Schnitter hat in dem am Donnerstag erstmals aufgeführten Stück so viele Gesichter, wie es Maske und Wandlungsfähigkeit der fünf sehr unterschiedlichen Schauspieler erlauben. Bryckenbrant bezeichnen ihr Tun nicht ohne Grund als “Behinderungstheater”. Ver- und behindert werden Sehgewohnheiten und Sinngebungsverfahren. Und nicht nur, weil hier mit Christian Behrend und Grit Wagner zwei Darsteller mit Down-Syndrom auf der Bühne stehen. […]«
(Frank Schubert über “Leistungsträger Tod.” im “Lofft”)

›Leipziger Volkszeitung‹ 04.06.2014
»[…] Mit den Starkstrom-Impulsen aus Gedankenblitzen und Assoziationsgewittern wird ein performatives Etwas belebt, dessen schlenkrige Gliedmaßen sich aus Harlekinade und Exkurs zu einem theatralen Maskenfratzenwesen zwischen Vaudeville und Commedia dell’arte, zwischen Tief- und Irrsinn verfügt.[…]«
(Steffen Georgi über “Leistungsträger Tod. im “Lofft”)

›100Wort Blog‹ 24.02.2014
»Als //mp eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in einem dunklen Theatersaal wieder. Ein Mann betrat die Bühne, warnte ihn schleunigst den Saal zu verlassen. //mp fühlte sich wie angewurzelt. Das Gesicht des Mannes wurde zur vogelhaften Fratze. Eine kleine Frau erschien, suchte panisch einen Ausgang, fuhr ein unsichtbares Fahrrad. Von der Decke hing ein Fisch. Ein Gespenst fuhr in einen Pappkarton. Der Mann verwandelte sich in einen Hasen. Der Hase wickelte einer Frau eine Tüte um den Kopf. Er steppte zu ihrem Röcheln. Der Hase sagte: “Ich gieße deine Füße in Beton. //mp applaudierte aus Furcht.//mp«
(Mihau Pollak über “Harvey – Hase der Angst” beim “100Grad”)


›taz‹ 02.11.2013
»In Szene gesetzt wird die Gesellschaftsmaschinerie der Disziplinierung: Menschliche Körper, die naturgemäß immer wieder aus der Reihe tanzen, eignen sich eine “Ästhetik des Einklangs mit dem Bestehenden” an, die im schmerzhaften Gleichmaß die Künstlichkeit der Zivilisation kritisieren soll. Da kommt das Thema des Festivals weniger inklusiv als exklusiv ins Spiel – als Bereicherung der Bryckenbrant-Kunst und der gesellschaftlichen Widerständigkeit.«
(Jens Fischer über Bryckenbrant beim Festival “eigenARTig”)


›Ruhrfestspiele Recklinghausen‹ Mai ‘12
»ein Zusammenschluss von unterschiedlichsten Künstlern mit ganz verschiedenem Hintergrund, Ausbildung und Erfahrung, hat mit dem Stück eine sehr intensive und doch amüsante Arbeit geschaffen. Absolut sehenswert!«


›Recklinghäuser Zeitung‹ 31.5.12
»Gewöhnungsbedürftig. Wer bei Tanztheater an Grazie à la Pina Bausch denkt wird enttäuscht.«

›Stadtanzeiger Castrop-Rauxel‹ 31.5.12
»Das Ensemble – drei Tänzer aus verschiedenen Ländern und zwei Schauspieler mit Trisomie 21 – lässt die Grenzen zwischen Realität und Theater wirkungsvoll verschwimmen, verwebt berufliche und private Rollen auf spannende, amüsante Weise.«


›FREIE WELT‹ 13.12.2010
»Die ausverkaufte Vorstellung vor knapp 100 Zusehenden wurde vom gesamten Publikum dementsprechend mit lang anhaltenden Ovationen bedacht.«